31.07.2010 21:17:51

Melt! 2010

Japp, dieses Jahr war ich wieder auf dem Melt!-Festival. Und es war schlicht und ergreifend: großartig. Zum einen wegen der netten Begleitungen, zum Zweiten wegen der netten Nachbar, zum Dritten wegen der netten Stimmung, zum Vierten wegen der netten Lokalität, zum Fünften wegen der netten übrigen Besucher, zum Sechsten wegen ... der netten Musik. Die da im Schnelldurchlauf wären: Blood Red Shoes (selbsterklärend), HEALTH (ja, ich konnte sie mir sogar bis zum Schluss anschaun/-hören und es hat sich gelohnt, wenn mir auch nach wie vor die melodischeren Sachen am besten gefallen), Jónsi (der ja auch ohne Sigur Rós klingt wie Sigur Rós - einfach überwältigend, dramatisch, bombastisch, zerbrechlich und in keiner Sekunde unglaubwürdig, untermalt von wundervollen Videos war das ... schön, so schön, dass ich mich nicht traue, hier ein Video davon zu verlinken), Philipp Poisell (war ebenso hörenswert, wie), Miike Snow (der ja für mich ohnehin mit Animal den Melt!-Song 2010 dabei hatte, wegen dem ich allerdings), The Big Pink (verpasst habe, Gerüchten zufolge sollen die aber auch sehr hübsch gewesen sein), Kings Of Convenience (die am Sonntag um 16 Uhr!, die Gemini Stage so dermaßen gerockt haben, dass es fast schon nicht mehr feierlich war, erst recht, da der Sound auf dieser Bühne doch bisweilen zu wünschen übrig lies, was nicht zuletzt Kele exorbitant unter Beweis stellte, jedenfalls hatten die Kings das Haus (und das Umland) voll und im Griff und obwohl mir die seichte Musik von Erlnd Oye aka Whitest Boy Alive sonst sehr auf den Trichter geht, muss ich neidlos anerkennen, dass das doch ganz, ganz großes (Musik-)kino war), Johnossi (ebenfalls ein Duo aus nur Schlagzeug und Gitarre, brachten auf der Hauptbühne einen ganz ordentlichen Rocksound auf die Bühne und die Tatsache, dass hierfür lediglich eine akkustische Klampfe zum Einsatz kommt, erklärt sich ganz einfach dadurch, dass in Schweden Blues und Country einem geringeren Steuersatz unterliegen als Rockmusik), Foals (waren auch anhörbar), The XX (waren hingegen gähnend langweilig), 1000 Robota (waren ganz offensichtlich nicht so einprägsam, weil ich gerade nicht mehr weiß, ob ich mir die wirklich bis zum Schluss angeschaut habe), Get Well Soon (hingegen haben das deutliche Bedürfnis nach Schlaf am Sonntag dann wirklich gut musikalisch umgesetzt). Hier noch ein paar, unsortierte und stark bildmanipulierte Eindrücke vom schönsten Festival wo gibt, hach... (und vermutlich die letzten, denn ich hatte den Eindruck, dass die Vorschriften fürs Mitnehmen von Fotoapparaten von Tag zu Tag strikter wurden.) (Wer klickt sieht mehr!) Besonders diese Lense-Flair-Gegenlicht-Aufnahmen geben sehr gut die Beck´s-reklameske Stimmung an den Abenden wieder. Das Foto von dem Australier ist nicht von mir, sondern von ihr. Es gibt natürlich noch 2,7 Tonnen mehr Fotos, und einige davon werden auch sicherlich noch den Weg hierher finden, aber gut Ding will Weile haben.

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