22.05.2011 17:42:04

We need a bigger Board!

Bin ich da nicht neulich erst über´s Surfen gestolpert? Heute schon wieder. Relativ unvorbereitet und dennoch relativ logisch. Neben ein paar duzent Fragen und den üblichen paar dutzend "Wenns" und "Abers" und "Eigentlichs" und "Solltens" scheint es mir doch so, als sei der Zeitpunkt gekommen, sich in die Fluten zu stürzen. Das bedeutet nass werden. Das bedeutet Fehler machen und Schmerzen erleiden. Vielleicht Beinbrüche, vielleicht sogar wirklich hässliche Schäden davon tragen. Schäden, die das an sich desinfizierende Meerwasser nicht heilen kann. Immerhin bietet es als ausgleich für diese Fälle eine zuverlässige, tiefe Ruhe. Aber es bedutet auch Sonnenuntergänge mit diesem ganz besonderen, gelb-rot-orangen Becks-Licht im Abgang, das sich in den getönten Scheiben eines stahlblauen T4 auf einem fast leeren Asphaltparkplatz spiegelt. Es bedeutet Salz, dass auf den Lippen trocknet. Sand - überall Sand. Es bedeutet in den Boden gesteckte oder unter dem Arm getragene Surfbretter einfach deshalb, weil sie dahin gehören. Es bedeutet diese leichte Musik, die nichts von dir verlangt und die scheinbar immer in der passenden Geschwindigkeit zu laufen schein. Und es bedeutet darauf zu scheißen, wenn der Weltuntergang vor oder hinter der Tür steht, weil man weiß, dass man gerade das macht, was man für richtig hält. Surfen eben.

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