31.10.2009 11:37:16

Ach Gott, ach Gott

Wenn Gott unfehlbar ist, der Mensch aber in seinem "grenzenlosen Egoismus" fehlbar so von Gott geschaffen, wieso vertrauen gläubige Menschen nicht in Gottes Allwissenheit und akzeptieren die Existenz Ungläubiger als Teil seines für sie nicht nachvollziehbaren Planes? Im Prinzip müssten Gläubige doch immer mit dem aktuellen Jetzt zufrieden sein, alles andere ist doch Anmaßung, oder?

Und wenn Ungläubige lediglich durch den Teuel verführte sind, bleiben dann nicht nur die beiden Varianten, dass a) Gott eben nicht allmächtig ist, was ihm sofort seine eigene Legitimation entzieht oder er b) als göttliche Instanz im Rahmen unserer Denkmuster sich nicht nachvollziehbar abbilden lässt, weil er ja - seine Allmacht vorausgesetzt - das Böse™ beenden könnte es uns aber als mindestens sarkastisch vorkommen muss, dass er es nicht tut. Wenn unser Gehirn Gottes Wertesystem nicht nachvollziehen kann, wie sollen wir dann in der Lage sein, dieses Wertesystem zu praktizieren?

Ausführlicher steht das nochmal hier. Hatte ich zwar schon mal, aber es gibt so Dinge (zwischen Himmel und Erde™) die man nicht oft genug wiederholen kann.

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