Vergangenheit

Ein emotional-sozialer Impact - Das wärs!

Gut. Es scheint sich niemand zu finden. Also muss ich das wohl machen. Anscheinend gibt es keinen in Verantwortung befindlichen Politik-, Würden-, nicht mal einen Wasserträger, dem klar wäre, welche Chance die Grandiosität des Augenblicks gerade darstellt. Ich meine - wir haben gerade Armageddon überlebt! Ist euch das klar?!

Für sich allein, wäre weder der erwartungsgemäß vorbeirauschende Asteroid 2012 DA 14, noch der Umstand, dass es in Russland eine Meteoritenexplosion irgendwo zwischen der Strato- und Mesosphäre gegeben hat, ein ausreichendes Ereignis, um die aktuelle Stimmung zu erzeugen. Aber in diesem Zusammentreffen der (zumindest nach bisherigem Kenntnisstand) nicht zusammengehörigen Phänomene, potenziert sich deren 'Impact' doch gewaltig.

Kunst, Künstler, Kultur und (k)eine Perspektive

 Ich habe diesen Artikel in der Zeit gelesen. Darüber was Kunst und Kultur sind, was sie waren und wie sich Kunst- und Kulturschaffen in den letzten tausend Jahren geändert haben. Darin taucht unter anderem dieser zwar romatisiernde Satz auf:

"Von der Antike übers christliche Mittelalter bis hin zum Barock war der Künstler Teil einer Gemeinde, deren Selbstverständnis er in seinen Werken ausdrückte und die im Gegenzug sein Auskommen sicherte."

Aber hey, es geht um Kunst. Wenn man da nicht romantisieren darf, wo sonst?!

Dinge lernen

"Gewissermaßen schließt du Freundschaft mit dem Tod und sprichst dich sozusagen mit ihm aus." steht auf einer der letzten Seiten von Murakamis "Kafka am Strand" (der war ja schon ein paarmal hier). In der Szene wird erklärt, mit welcher Einstellung man Surfen lernt und irgend wie finde ich das ziemlich schlüssig.

Man lernt Dinge dann, wenn man zwei entscheidende Ängste verliert. Die vor der Zeit und die vor dem unmittelbaren Tod. Es wird beschrieben, dass man - um RICHTIG Surfen zu lernen - eine lebensgefährliche Situation beim Surfen er- (und natürlich über-) lebt haben müsse. Diese führe zu obiger Erkenntnis, dass die eigene Vergänglichkeit, das persönliche Scheitern eben immer elementarer Bestandteil eines Lernprozesses ist.

Am Ende

sterben immer alle. Auch die, die nicht sterben sollten. Und das, was nicht sterben sollte, bleibt einzig dadurch erhalten, dass man es weitererzählt. Es macht traurig. Einen selbst und manchmal auch die Zuhörenden. Das aber, ist kein Grund es nicht zu erzählen, sondern der allerwichtigste es zu tun. Denn das, was nicht sterben sollte, macht in letzer Konsquenz eben immer traurig, weil man irgendwann selbst einer von denen sein wird, die am Ende immer sterben.

Succubus

Ach ja und da es für den November 2010 kein Monster des Monats gab, hier quasi ein Monster-Spezial.


Jim Pavelec

Ich habe ihn bzw. sie bereits seit ein paar Wochen im Kopf. Ach Mist, das war der wohl blödeste Anfangssatz, den ich hätte schreiben können. Egal.

Kribbeln.

Es geht.

Der ganze, bittersüße Stress,
der beklemmende Druck,
das immergleiche Kopfkino,
die neuen, alten Lieder,
der traurige Regen,
der trockene, rote Wein,
das Lachen,
die weichen Lippen,
die himmelgemalten Sonnenuntergänge,
der schnell noch gekaufte Käse,
die utopische Hoffnung,
die hoffnungsvollen Utopien,
die ausgesprochenen Vielleichts und die ungesagten Versprechen,
das nervöse, fasernde Kribbeln,
das Unglaubliche im Augenblick der Wahrnehmung,
die törichten Konservierungsversuche,
die albernen Reime,
die zu breiten Autos,
das fuck-the-fucking-fuck Neue,
die Angst.

Es geht. Wieder? Immer noch? Es geht!

Und dann war da noch vor einer ganzen Weile

dieses Video. Das fängt ganz unspectaculär an. Und die meiste Zeit passiert nichts. Und irgendwann bekommt man mit, worum es hier geht und denkt sich: Naja, dann ist ja gut, dass nicht so viel passiert. Und dann passiert doch noch was. Und obwohl das alles alter Käse ist, bereitet es einem Unbehagen. Verrückt sowas...

Ich hab das schon einmal gemacht.

Vor ein paar Jahren. Genauer: Vor über zehn. Einfach alles zusammengepackt, alle Zeichnungen, Kritzelleien, Textefragmente, viel Schulzeugs, Plüschtiere glaub ich auch, Ordner, Zeitschriften. Alles zusammengepackt und ab in den Container. Ohne viel Nachdenken einen guten Teil von dem was war einfach weggeworfen.

Das war irgendwie komisch und es gibt immer noch Momente in denen ich dran denke. In denen mir einfällt, dass dies oder jenes wohl dabei war. Vage Erinnerungen, nichts wirklich Greif- oder Beschreibbares, Ahnungen, nicht mehr. Fragmente eines pseudofotografischen Gedächtnisses.

Hier steht noch ein wenig

Kindheit rum...

Früher



war alles besser.

Früher sah Jennifer Paige immer aus wie in dem Flughafen-Wartehallen-Video zu "sober", sang aber trotzdem ihr (das einzig wirklich hörbare) "crush". Früher lief auch zu ATBs 9pm (till i come) immer ein anderes Video. Eins das junge Menschen zeigt, die in einer beck´sesken Stimmung (gab es in den 90ern schon Beck´s?) entspannt im Gegenlicht rumlümmeln, schön sind und das beste Leben von allen haben.